Brummifahrer müssen Schulbank drücken


Fahrschulleiter Bernd Loth hat sich auf die Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern spezialisiert, die kürzlich neu geregelt wurde. Zusätzlich zum Führerschein werden eine Grundqualifikation und eine turnusmäßige Weiterbildung verlangt.

Spätestens am 10. September 2013 müssen Berufskraftfahrer mit der Führerscheinklasse D und ab dem 10. September 2014 auch die Fahrer ab Klasse C1 die Schlüsselzahl 95 auf ihrem Führerschein vorweisen können. Die bescheinigt ihnen die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung, die insgesamt 35 Stunden umfasst, aus fünf Modulen zu je sieben Stunden besteht, und im Fünfjahresrhythmus absolviert werden muss. Diese Regelung betrifft alle Fahrer, die schon länger im Beruf sind. Führerscheinneulinge (Klasse C1-CE), die ihre Prüfung erst nach dem 10. September 2009 abgelegt haben (für Busfahrer gilt als Stichtag der 9. September 2008), müssen eine so genannte beschleunigte Grundqualifikation ablegen. 
Grundqualifikation
Das sieht das Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG) vor, das am 1. Oktober 2009 in Kraft trat und die Richtlinie 2003/59/EG des Europäischen Parlaments in nationales Recht umsetzt. Voraussetzung für die beschleunigte Grundausbildung sind 140 Stunden theoretische und praktische Ausbildung und eine 90 minütige theoretische Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Mit den neuen Regelungen wollen die Gesetzgeber die Verkehrssicherheit erhöhen, einen defensiveren Fahrstil prägen und damit auch den Schadstoffverbrauch senken. Außerdem soll die Ausbildung zum Berufskraftfahrer aufgewertet werden.
 

Lernen mit dem Handy-PC

Seit dem 1. Januar 2010 nimmt der TÜV die theoretische Fahrprüfung zur Führerscheinklasse B am PC ab. Eine gute Vorbereitung darauf ist das Lernen mit dem Handy-PC. Das handliche Gerät passt in die Hosentasche, ist jederzeit verfügbar und merkt sich die Stärken und Schwächen seines Nutzers. Über eine Lernstatusabfrage ist ersichtlich, in welchem Themenbereich die meisten Fehler gemacht wurden und worauf im Unterricht oder im Selbststudium verstärkt eingegangen werden muss. Das Lernen mit dem Handy-PC ist effektiv. Über 90 Prozent der Prüflinge bestanden ihre theoretische Prüfung im ersten Versuch, argumentiert Bernd Loth, der die Geräte in seiner Fahrschule einsetzt. Seine Fahrschüler können außerdem ihre theoretische Prüfung an einem Vorprüfungsplatz simulieren.

Erschienen am Donnerstag, 04. März 2010 im Wochenblatt

BKF Weiterbildung

Datum Modul
16.09.2017 Modul 1
07.10.2017 Modul 2
21.10.2017 Modul 3
04.11.2017 Modul 4
18.11.2017 Modul 5

 

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